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Bonn - Die Deutsche Telekom
hat eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Kunden: Sie muss sich bei auffällig hohen Gebühren-Rechnungen um die Ursachen kümmern oder auch den Kunden informieren. Das entschied die 7. Zivilkammer des Bonner Landgerichts in einer am Donnerstag bekanntgewordenen Entscheidung.
Der Fall: Die Telekom hatte einer jungen Kundin aus Niedersachsen für die Internetnutzung im Zeitraum von fünf Monaten insgesamt 5756,19 Euro in Rechnung gestellt und teilweise auch vom Konto abgebucht.
Der Schaden war durch eine fehlerhafte Einstellung bei einem neu installierten DSL-Router entstanden. Das Gerät stellte einen ständigen Zugang zum Internet her, der im Minutentakt abgerechnet wurde - ohne dass die Kundin sich darüber im Klaren war. Die monatlichen Belastungen explodierten von rund 40 auf mehr als 1000 Euro. Die Frau hatte in dieser Zeit weder die Online-Rechnungen noch ihre Kontoauszüge überprüft.
Nach Ansicht des Bonner Gerichts hätte der Telekom das "ungewöhnliche Internetnutzungsverhalten" der Kundin auffallen müssen. Dann hätte das Unternehmen innerhalb weniger Tage reagieren müssen. Stattdessen habe die Telekom weiter kassiert. Damit habe sich das Bonner Unternehmen einer Pflichtverletzung schuldig gemacht und wurde verurteilt, die Kosten in Höhe von rund 5300 Euro zurückzuerstatten.
Allerdings sah das Bonner Gericht bei der Kundin eine Mitschuld wegen nachlässigen Verhaltens. Von der Gesamtsumme muss sie 460 Euro selbst tragen. Darin enthalten sind die tatsächlich angefallenen Telefonkosten und monatlich 50 Euro für eine Internet-Flatrate. Das Urteil ist rechtskräftig.
Mittelfristig werden VDSL-Anschlüsse in Deutschland kein Massenprodukt sein. Das behauptet eine Studie des Infas-Instituts auf Basis des Infas-Telekommunikationsmonitors. Nach Einschätzung der Marktforscher zählen nur gut fünf Prozent der Deutschen Haushalte zu möglichen Interessenten, wenn sich Angebote und Preise nicht verändern. Bislang hat nur ein Prozent der Bürger das Turbo-DSL gebucht.
Schuld daran sei der Mangel an passenden Anwendungen und Angeboten. Das schlichte Argument "mehr Bandbreite" greife bei den meisten Bürgern nicht, da die Leistung vorhandener DSL-Anschlüsse für Angebote wie Chats, soziale Netzwerke, Online-Einkaufe und Internet-Bankgeschäfte ausreiche. Ohne einen greifbaren Mehrwert seien die meisten Kunden nicht bereit, die höheren Kosten für einen VDSL-Anschluss zu tragen.
Lediglich knapp ein Zehntel der Surfer lade regelmäßig große Dateien aus dem Netz - alle anderen würden von einer größeren Bandbreite nicht profitieren. Die Aussagen leitet Infas aus einer telefonischen Befragung von bundesweit 1493 Personen ab.
VDSL ist eine Variante der verbreiteten DSL-Technik und kann mehr als dreimal so schnell Daten von Servern zum Nutzer ausliefern wie der schnellste Standard-DSL-Anschluss (VDSL bietet im sogenannten Downstream eine Übertragungsrate zu 50 Mbit/s, verglichen mit 16 Mbit/s). Vom Heimrechner ins Netz überträgt VDSL Daten auch erheblich schneller (bis zu 10 Mbit/s im Upstream) als Standard-DSL-Technik (1 Mbit/s).
Allerdings erreichen Nutzer diese Übertragungsraten nur, wenn die VDSL-Anbindung nicht allzuweit von der Vermittlungsstelle entfernt liegt. Deshalb wird die Technik nur in Ballungsgebieten eingesetzt.
Die angepriesene Verschmelzung von Internet und TV lockt laut der Infas-Studie kaum Kunden zum VDSL-Anschluss. Das Ausliefern von Fernsehprogrammen über die Internetleitung - sogenanntes IPTV, wie es etwa die Telekom unter dem Namen Entertain anbietet - habe laut Studie "keine eindeutigen Potentiale": Weder Blockbuster-Liebhaber noch Sportfans stellten eine ausreichend große Zielgruppe dar - zumal die VDSL-Anbieter hier Pay-TV-Konkurrenten wie Sky noch Marktanteile abjagen müssten.
Um VDSL erfolgreich zu etablieren, müssten es die Anbieter schaffen, die wahrgenommene Trennung von Internet und Fernsehen in der Bevölkerung zu überwinden, so die Schlussfolgerung der Studie. Bislang sei ein solch "allumfassendes Produkt" nicht gewünscht.
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LTE wird der Nachfolger von UMTS. Damit wären Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich – also doppelt so viel als bei DSL und mindestens zehnmal mehr als bei UMTS. Damit dürfte sich das mobile Surfen komplett verändern.
Deutsche Telekom baut LTE Netz aus (14.06.2010)
Der Ausbau des deutschen LTE-Netzes durch die Deutsche Telekom hat begonnen. Das verkündet der Telekommunikationskonzern in einer Pressemitteilung vom vierzehnten Juni 2010. Der Aufbau des LTE-Netzes soll unter anderem viele der so genannten weißen Flecken (Regionen ohne Zugriff auf schnelles Internet) in der Deutschlandkarte tilgen und so mit dafür sorgen, dass bald alle deutschen Haushalte schnelles Internet nutzen können.
Begonnen wird der LTE-Ausbau der Telekom mit dem Aufbau von LTE-Basisstationen in den brandenburgischen Städten Kyritz und Ziesar. Bereits zum Ende des Jahres 2010 sollen nach Angaben der Telekom insgesamt über 1.000 bisher mit Internet unterversorgte Orte in Deutschland auf schnelles Internet zugreifen können. Fünfhundert dieser Orte werden voraussichtlich mit LTE versorgt, während der Rest eine Internetverbindung via DSL oder UMTS bekommt.
Schnelle LTE-Verbindungen für mobiles Internet erlauben derzeit Datendownload-Geschwindigkeiten von bis zu einhundert Megabyte pro Sekunde. Beim Ausbau des Netzes dürfte es nicht alleine um Internet für bisher schlecht versorgte Gebiete gehen. Die Telekom zitiert in ihrer Pressemitteilung nicht näher benannte Studien, denen zufolge der Datenverkehr im Mobilfunk in einigen Jahren um den Faktor 60 ansteigt. Der Ausbau schnellsten mobilen Internets dürfte dafür ein wichtige Basis bilden und gute Geschäfte versprechen.
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1&1 bringt Android Tablet (SmartPad)
Der deutsche Internet-Anbieter 1&1 tritt mit einem eigenen Tablet gegen Apples iPad an. Das "SmartPad" läuft unter Googles Smartphone-Betriebssystem Android und wurde von 1&1 gemeinsam mit dem hessischen Unternehmen Kwest entwickelt, gebaut wird es von NEC.
Das Tablet ist mit einem 7 Zoll großen Touchscreen, WLAN, USB-Anschluss und SD-Slot ausgestattet. Eine 2 GByte große SD-Karte will 1&1 mitliefern. Auf die Touchscreen-Technik (kapazitiv oder resistiv) geht 1&1 in seiner Mitteilung nicht ein.
1&1 bietet das Smartpad von Juli an im Paket mit den eigenen DSL-Tarifen an. Wählt man die Doppel-Flat 16.000 (Grundpreis 30 bis 35 Euro pro Monat), ist das Tablet ohne Aufpreis inklusive. Bestandskunden sollen es "in Kürze" ebenfalls bestellen können, n-tv zufolge zu Preisen um 300 Euro.
Wer auch unterwegs surfen will, muss einen UMTS-Stick anstöpseln. Die passenden Flatrate-Tarife für das Vodafone-Netz liefert 1&1 auf Wunsch mit: Für 1,99 Euro surft man einen Tag (ein Tag pro Monat ist kostenlos), alternativ zahlt man 9,99 Euro für einen Monat.
Auf Googles Android Market, in dem mittlerweile über 80.000 Apps bereitstehen, kann das SmartPad nicht zugreifen. 1&1 weicht daher auf einen eigenen Store aus, wie Archos bei seinen Android-Tablets auch.
Netzwerkspezialist Cisco hat ebenfalls ein Android-Tablet vorgestellt. Das Cius richtet sich anders als das iPad und das SmartPad in erster Linie an Business-Kunden. Mit einer HD-Kamera auf der Vorderseite (720p), einer zweiten Kamera auf der Rückseite und zwei Mikrofonen zur Rauschunterdrückung eignet es sich besonders für Videokonferenzen. Der Preis soll Cisco zufolge "unter 1000 US-Dollar" liegen. Das Cius wiegt 500 Gramm, sein Touchscreen misst sieben Zoll. Ins Netz geht es über WLAN und UMTS, Bluetooth und eine Micro-USB-Schnittstelle sind ebenfalls an Bord. Der Akku soll mit einer Ladung bis zu acht Stunden durchhalten.
Das dürfte sparsame Android-Nutzer freuen: Der Hersteller AVM, der die weit verbreiteten Fritz!Boxen herstellt, gibt eine App heraus. Mit Hilfe des kleinen Programms lassen sich Smartphones, auf denen das Google-Betriebssystem installiert ist, für kostenlose Telefonate am heimischen Internetanschluss nutzen. Vorraussetzung hierfür ist natürlich eine DSL Anschluss mit Telefonflatrate.
Mit Hilfe der Fritz!App Fon lässt sich das Smartphone per WLAN mit der Fritz!Box verbinden. Das Smartphone fungiert dabei als IP-Phone. Da bei den meisten Telefonflatrates am DSL-Anschluss die Minutenpreise ins Mobilfunknetz relativ hoch sind, kann man mit der App Nummerkreise festlegen, die auch weiterhin über den Mobiltarif angerufen werden sollen. Außerdem kann man eingehenden Gesprächen, die über die Fritz!Box laufen, einen eigenen Klingelton zuweisen.
Kleiner Wermutstropfen: AVM leistet für die App keinerlei technischen Unterstützung. Bei wem es nicht klappt, muss sich in Foren oder bei Freunden Hilfe suchen. (07. Mai 2010)
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Jeder vierte Deutsche besitzt heutzutage bereits einen DSL Anschluss. Einige bereits seit mehreren Jahren und ohne zu wissen, dass Sie mit Ihrem Vertrag bereits mehrere hundert Euro im Jahr verschenken. Ein Internetanbieter Wechsel kommt jetzt wie gerufen. Meisst werben andere Provider mit tollen Wechselboni, bei denen man bis zu 200 Euro in Form einer Gutschrift bekommt, wenn man einen neuen Vertrag abschließt. Nicht nur das: Oft geben die Anbieter bei einem Wechsel auch neue Hardware dazu, damit man auch auf dem technisch neusten Stand surfen kann! Der Neuwert dieser Geräte beträgt teilweise bis zu 200 Euro. Die alte Hardware des Altvertrags ist meist recht träge und einfach überholt. Wenn Sie jetzt denken, dass Sie sich einfach ein neues Angebot Ihres alten Providers machen lassen und dann alle Vorteile genießen, liegen Sie falsch! Wer seinen Vertrag beim Altanbieter einfach nur "upgraded" wird oft Enttäuscht, denn er bekommt jetzt zwar einen neuen, günstigeren Tarif, aber weder neue Hardware noch einen Wechselbonus. Deswegen raten wir: schauen Sie sich nach neuen Produkten um, bei denen Sie einen entscheidenen Vorteil bekommen. Wenn möglich sogar alle 24 Monate. Nur so profitieren Sie von wichtigen Sparvorteilen, gegenüber Kunden, die jahrelang bei einem DSL Anbieter bleiben. Nutzen Sie unseren DSL Vergleich!
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Simsen, telefonieren und im Internet surfen ist für die Deutschen im vergangenen Jahr erneut günstiger geworden. Mit Flatrates und Komplettangeboten versuchten die Anbieter, bei den Verbrauchern zu punkten. Am härtesten umkämpft bleibt der Mobilfunkmarkt. Tolle Angebote finden Sie hier!
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Ab dem 01.Juni 2010 erhöhen mal wieder einige Stromanbieter ihre Preise. Falls Sie auch davon betroffen sind, können Sie sich bei YOUenergy.de nach einem neuen Anbieter umsehen. VERGLEICH MACHT REICH!
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